25.9.2017 : 9:49

Limitanae Pontaenenses e.V. 
Rosenheim / Obb.

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Bekleidung des Römischen Soldaten der späten Kaiserzeit ab 284 n. Chr.

 

Soldat um 300 n. Chr. im "Dienstanzug"
Soldat um 400 n. Chr. im "Dienstanzug", charakteristisch für diese Zeit, sind die immer breiter werdenden Gürtel mit Kerbschnitt verzierten Beschlägen.

Der Militärgürtel

Zu Beginn des 4. Jh. ändert sich an der Breite der Gürtel relativ wenig, nur die Stilelemente und die Form der Schließen werden anders. Zu einem grundlegenden Element werden die sogenannten "Propellerbeschläge". 
Das ändert sich, als der Einfluß von germanischen Stilelementen immer mehr zunimmt. Zum Ende des 4. Jhd. erreichen die Gürtel bereits eine Breite von ca. 6 - 8 cm, bis sie dann im 5. Jhd. bis zu 10 cm breit werden.

 

Gürtel mit rechteckiger Schließe mit Dppeldorn und durchbrochen gearbeiteten Beschlagplatten nach einem Fund vom Petersberg / Gem. Flintsbach a. Inn, Landkr. Rosenheim, 290 - 340 n. Chr.
Gürtel mit rechteckiger Schließe mit einfachem Dorn und durchbrochen gearbeiteter Beschlagplatte sowie sechs facettierten Stegen nach einem Fund aus BRIGANTIUM / Bregenz a. Bodensee, frühes 4. Jhd. n. Chr.
Gürtel mit Delphinkopfschließe mit Doppeldorn nach einem Fund aus Augusta Raurica (CH), 330 - 380 n. Chr.